Welches Werkzeug brauche ich?

Es klingt vielleicht ulkig, aber in einer guten Werkstatt hilft eine Inventarliste! Wenn Sie über die Jahre immer mehr Werkzeug ansammeln, kann es schnell vorkommen, dass Sie den Überblick verlieren. Wenn Sie aber von Anfang an eine Inventarliste führen, merken Sie schnell, ob Ihnen ein Werkzeug abhanden gekommen ist oder Sie es schlicht nicht gekauft haben.

Die Frage nach dem „richtigen“ Werkzeug kommt auch immer auf Ihre Umstände an. Ob Sie jetzt einen Werkstattwagen leer oder voll kaufen möchten, liegt an Ihnen, doch bedenken Sie, dass ein voller Werkstattwagen meist mit so viel Werkzeug kommt, dass Sie kaum die Hälfte benötigen werden. Sei es, weil Sie nicht so oft in Ihrer Garage oder Werkstatt arbeiten, oder aber weil Sie in einem Betrieb arbeiten, der das meiste Werkzeug sowieso schon hat.

Eine Inventarliste hilft Ihnen außerdem dabei, neue Werkzeuge von denselben Herstellern zu kaufen. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie sich an das vorhandene Werkzeug gewöhnt haben.

Aber bevor man sich eine Inventarliste erstellt, muss man sich informieren, welche Werkzeuge überhaupt benötigt werden. Natürlich gibt es dabei individuelle Unterschiede, je nach Bedarf des einzelnen Arbeiters. Hobbyheimwerker brauchen in der Regel nicht die gleiche

Ausstattung, wie ein professioneller Handwerker, aber dennoch empfiehlt es sich, einen gewissen Grundfundus an Werkzeugen zu beschaffen.

Welches Werkzeug wird wirklich benötigt?

Zu den Standardwerkzeugen gehören dabei natürlich Hammer, Zangen, Inbusschlüssel, Dreikantschlüssel und Schraubenschlüssel, sowie Messer und Sägen.

Verschiedene Größen sind wichtig

Hierbei lohnt es sich auch verschiedene Größen anzuschaffen, um sich so viele Einsatzgebiete wie möglich zu erschließen. Es lohnt sich zudem, auch auf verschiedene Aufsätze zu achten. Somit bietet es sich an, auch einen Gummihammer zu kaufen und nicht nur die üblichen aus Metall. Diese Hammer aus Gummi eignen sich besonders gut dazu, um empfindliche Bauteile zu befestigen und einzupassen. Außerdem wird er zum Festklopfen von Fliesen verwendet, da ein Metallhammer diese beschädigen würde.

Ring- und Schraubenschlüssel

Gerade bei Schraubenschlüsseln sollten verschiedene Modelle auf jeden Fall besorgt werden. Einen Satz Ringschlüssel und Maulschlüssel sollten nicht fehlen. Oft werden fertige Schraubenschlüsselsets angeboten, sodass man sich die einzelnen Größen und Aufsätze nicht selbst zusammensuchen muss. Viele Informationen und eine große Auswahl ist auf http://schraubenschluessel-set.de/ zu finden.

Zangen

Bei den Zangen sollte ebenso auf unterschiedliche Ausführungen geachtet werden. Eine Kombizange ist immer empfehlenswert, genauso wie eine Rohrzange und Spitzzangen. Mit der Kombizange hat man so schon ein großes Einsatzfeld abgedeckt. Die Rohrzange ist der Klassiker für die Sanitärinstallation und die Spitzzange ist für kleine Arbeiten bestens geeignet. Mit der fein zulaufenden und abgeflachten Spitze ist es so möglich auch in engen Zwischenräumen zu agieren.

Was ist mit Sägen?

Außerdem sind Holz- und Eisensägen unabdinglich, da sie immer wieder zum Einsatz kommen.

Mit im Werkzeugwagen sollte zudem auch ein Teppichmesser sein, da diese wegen der auswechselbaren Klingen besonders hilfreich und kostengünstig sind. Diese Cutter sind natürlich nicht nur zum Zerschneiden von Teppichen geeignet, sondern können wegen ihrer Schärfe auch dazu verwendet werden, an Modellen zu arbeiten, oder Papier, Styropor und andere Materialien zurecht zu schneiden.

Für Einsätze an der Elektronik…

Ein Spannungsmesser erweist sich auch häufig als sehr praktisch, besonders wenn man mit Elektrik arbeitet.

Schraubendreher gehören auch dazu

Zudem sind klassische Schraubendreher in jedem Werkzeugwagen zu finden. Hierbei sollten sowohl Kreuzschlitz, als auch Schlitz Varianten beschafft werden. Man sollte ebenfalls abschätzen, ob man nicht auch einen Torx benötigt.

Für besondere Einsätze: ein Drehmomentschlüssel

Auch ein Drehmomentschlüssel sollte nicht fehlen, da er das Verschließen von Verbindungselementen enorm vereinfacht.

Den Unterschied zu den professionellen Ausstattungen findet man oft in der Qualität, da die Werkzeuge für einen täglichen Gebrauch besonders robust und langlebig sein müssen.

Fazit

Hat man sich einen Fundus an Werkzeugen, die man benötigt, zusammengestellt, kann man eine Inventarliste anlegen. So findet man schneller die Werkzeuge, die man bereits genutzt hat, wieder und behält einen guten Überblick.

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